Die Präsidentin der EBWE Odile Renaud-Basso

Odile Renaud-Basso ist die siebte Präsidentin der EBWE. Sie ist seit November 2020 im Amt.

Auf seiner 29. Jahrestagung wählte der Gouverneursrat der EBWE Frau Renaud-Basso am 8. Oktober 2020 zur Präsidentin der Bank. 2024 wurde sie auf der 33. Jahrestagung im armenischen Eriwan für eine zweite Amtszeit bestätigt.

Frau Renaud-Basso ersetzte Sir Suma Chakrabarti, der zwei volle Amtszeiten zu je vier Jahren als Präsident der EBWE gewirkt hatte. Sie ist die erste Frau an der Spitze einer multilateralen Entwicklungsbank.

Vor ihrer Zeit bei der EBWE war Frau Renaud-Basso Generaldirektorin der französischen Staatskasse, wo sie die Gestaltung der französischen Wirtschaftspolitik leitete und bei europäischen und federführend mit internationalen Finanzfragen, Handel, Finanzregulierung und Schuldenmanagement betraut war.

In dieser Rolle war sie auch Vizepräsidentin des Wirtschafts- und Finanzausschusses der Europäischen Union und Vertreterin bei G7 und G20. Gleichzeitig vertrat sie Frankreich als Gouverneurin bzw. stellvertretende Gouverneurin bei der Weltbank, der EBWE und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Darüber hinaus ist sie Vorsitzende des Pariser Clubs.

In der Vergangenheit war sie stellvertretende Generaldirektorin der französischen Caisse des Dépôts, einer großen öffentlichen Finanzinstitution.

Frau Renaud-Basso ist Alumna des Institut d’Études Politiques (Sciences Po) in Paris und der École Nationale d’Administration (ENA). Außerdem studierte sie an der John F. Kennedy School of Government der Universität Harvard.

Frau Renaud-Basso ist auf LinkedIn und X (ehemals Twitter) mit einem offiziellen Profil vertreten.